Gesundes Pulver kostenlos

Wer schnell ist, kann jetzt noch gesundes „Pulver“ draußen kostenlos sammeln, denn viele Brennesseln haben noch haufenweise Samen.

Diese Samen kann man einfach abstreifen, und dann sollte man sie sehr gut trocknen lassen, da sie schnell schimmeln, wenn sie nicht durchgetrocknet sind.

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Wenn man lieber ein Pulver möchte, kann man die getrockneten Samen in einem Mixer pulverisieren. Ich persönlich nutze sie aber so. Über den Salat gestreut, in den Smoothie gemixt, oder auch über gekochtes oder rohes Gemüse gestreut. Vielseitig verwendbar sind diese kleinen Helferlein, lecker und gesund obendrein 🙂
Frohes Sammeln!

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Persönliches „Tagebuch“

Da ich nicht zufrieden damit war, meine Gedanken hier auf diesem Blog mitzuteilen, und ich immer Beitrage schrieb, die dann im Papierkorb landeten, habe ich mir ein „Tagebuch“ Blog zugelegt:
Leichtichkeit
Wer also lieber was Persönliches lesen möchte, der sei herzlich dazu eingeladen, mir auf der Seite zu folgen.
Hier sollte es weiterhin nur um Rohkost, Sport und Minimalismus gehen, doch auf meiner anderen Seite wird es Beiträge geben, in denen ich über alles Andere schreibe. Reisen mit meinem Wohnmobil, Gedanken zu allem Möglichen,…

Ich würde mich freuen wenn Ihr mal reinschaut 🙂 Momentan ist es noch recht leer, es wird sich aber bestimmt bald füllen 🙂

Verkorkste Welt

Gerade wurde mir durch einen Anruf mal wieder so richtig bewusst, wie verkorkst unsere Welt eigentlich ist. Man verdrängt es ja gerne mal, denn wenn ich das die ganze Zeit im Kopf habe, dann würde ich vermutlich durchdrehen.
Da ruft mir eine Dame von einer Telefongesellschaft an und versucht mir was unglaublich Wichtiges anzudrehen, weil ich hätte doch gerade ein neues Handy, und das muss doch geschützt werden!!

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Da sitzen also Leute den ganzen Tag mit Headset, müssen Leute anrufen und ihnen irgendwelche Dinge andrehen. Und dann kriegen sie sicher noch andere wie mich an die Leitung. Die nicht erfreut von, ich nenn sie Nervanrufe, sind. Und dann auch etwas ungehalten reagieren. Ich kann mir nicht helfen, mir gehen solche Anrufe tierisch auf die Nerven, und dementsprechend reagiere ich auch. Die haben schon einen richtig beschissenen Job.

Wie oft bekommt man dann aber zu hören „Hast du dir doch selbst ausgesucht„, „Jeder ist seines Glückes Schmied“ oder sonst irgendwelche klugen Sprüche. Die Sprüche können aber auch nur Menschen bringen, die selbst mit ihrem Job glücklich sind, oder die das Glück hatten schnell etwas Besseres gefunden zu haben, als sie unglücklich waren. Was ist aber mit denen, die das nicht haben? Die schon jahrelang suchen, aber nichts Besseres finden? Die vielleicht zu alt/kaputt/fertig sind für eine Umschulung oder Weiterbildung? Die sich so etwas vielleicht nicht leisten können, weil sie keine Umschulung bezahlt bekommen?

Diese Welt ist völlig verkorkst, und ich wünschte ich könnte etwas ändern. Stattdessen hänge ich energielos in den Seilen, weil ich einfach total überarbeitet bin…. So kann man einfach nichts ändern 😦

Lang ist’s her

Lang ist er her, der letzte Beitrag.
Einerseits hatte ich viel zu tun, andererseits wusste ich nicht über was ich schreiben soll. Viele Gedanken hatte ich, aber ich konnte sie nicht ordnen und in Beiträgen unterbringen. Dann fragte ich mich auch, passen Beiträge hier rein, die nicht zum Blognamen passen? Leicht und roh, wo passt da was rein über meinen Wunsch finanziell frei zu sein, über Aussteiger, die im Van leben, oder über irgendwelche anderen Gedanken, die nichts mit Rohkost oder Minimalismus zu tun haben?
Und dann natürlich der Gedanke: Lohnt sich schreiben überhaupt, wenn es niemand liest? Dabei mache ich das Ganze ja nur für mich 😉

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Also, hier ist er, der erste Beitrag nach 3 Monaten 🙂

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Ein Fehlschlag?

Mein Minimalismus, ein Fehlschlag?

Ich bin mir nicht ganz sicher…. Eventuell schon, wenn man sich anschaut, was ich in letzter Zeit alles geplant und ausgegeben habe.

Mein altes Wohnmobil wird zwar verkauft, aber natürlich gibt es ein neues Gefährt. Es war nicht billig, aber dennoch ein Schnäppchen… Ich weiß ich werde viel Freude daran haben, dennoch macht es mir ein schlechtes Gewissen so viel Geld dafür ausgegeben zu haben. Denn wirklich brauchen tue ich es nicht. In diesem Jahr werde ich höchstens zwei Märkte als Ausstellerin besuchen, und bisher habe ich nur einen einzigen Auftritt, der noch nicht mal mehrtägig ist. Aufgrund meiner Gesundheit habe ich beschlossen in diesem Jahr kürzer zu treten. Warum ich mir dennoch ein neueres Gefährt angeschafft habe, wo ich es doch eigentlich nur für Märkte und Veranstaltungen nutzen wollte… keine Ahnung. Auch werde ich in diesem Jahr damit nicht für längere Zeit in Urlaub fahren, wie ich es im letzten Jahr gemacht habe. 6 Wochen frei stehen mit dem Wohnmobil in Südfrankreich, das war toll….

Allerdings denke ich dass mich dieses Wohnmobil länger begleiten wird, es ist also eine kleine Investition in meine Zukunft. Ich habe in nächster Zeit nicht vor mit Arbeiten aufzuhören, brauche aber ab und zu auch mal etwas Abstand und muss raus aus der gewohnten Umgebung. Das geht wunderbar mit einem solchen Fahrzeug. Einfach mal etwas weiter weg fahren und irgendwo in der Natur stehen für zwei Tage. Mein Job ist hart genug, da brauche ich ab und zu einfach mal eine kleine Auszeit. Hotels oder sowas ortsgebundenes ist nichts für mich. Mit diesem etwas kleineren Wohnmobil (mein altes war riesig) kann ich mich ohne Probleme überall hin stellen.

Trotzdem war es Geld, das ich eigentlich nicht ausgeben müsste…

Und dann kommt dazu dass ich vermutlich in eine etwas größere Wohnung ziehen werde. Momentan lebe ich noch in meiner Einzimmer-Studentenwohnung. Nein, ich bin kein Student und schon lange aus dem Alter raus 😉 Aber ich lebe alleine, und von daher dachte ich damals, als ich umgezogen bin, dass ich sowieso nicht viel Platz brauche. Die Wohnung war frei und günstig, also bin ich eingezogen.
Ich dachte: Je weniger Platz man zur Verfügung hat, desto weniger Kram kann sich ansammeln. War ja auch richtig gedacht. Nur haben sich meine Hobbies und Interessen mit der Zeit verändert, und ich bin der Meinung dass es nicht schaden kann dafür ein wenig mehr Platz zur Verfügung zu haben.
Ein Hobbyraum wäre wundervoll, denn dann würden meine Kisten mit Zeug zur Schmuckherstellung endlich nicht mehr den ganzen Raum blockieren.
Eine etwas größere Küche bzw. ein Esszimmer finde ich auch praktisch, denn ich habe angefangen Sprossen zu ziehen, aber in meiner Flur-Durchgangsküche ist nun mal leider kein Platz für ein ordentliches Sprossenregal. So stehen immer zwei Anzuchtschalen irgendwo im Weg rum. Das nervt mich. Zwei Schalen sind außerdem nicht ausreichend. Wenn ich mich täglich mit Sprossen versorgen möchte, dann brauche ich ein paar mehr.
Und ich hätte auch gerne etwas mehr Platz um meine Instrumente in Sichtweite griffbereit zu platzieren. Momentan liegen sie eingepackt in ihren Schutzkoffern. Und man kennt das ja: Aus den Augen aus dem Sinn. Wären sie griffbereit, würde ich sie vermutlich viel öfter spielen.
Und dann mein wiederentdecktes Hobby Poispielen. Mein Raum hat leider keine besonders hohe Decke, und ständig haue ich die Pois gegen die Lampe. Die andere Wohnung hat eine höhere Decke, so könnte ich endlich ohne Angst Poi üben.
Das einzig wirklich Wichtige, was einen Umzug rechtfertigen würde, wäre mein Partner. Ich führe eine Fernbeziehung, und bisher haben wir uns immer auf bestimmte Schichten von mir einigen müssen, einfach weil ich nur einen Raum habe, der Schlaf- und Wohnzimmer zugleich ist. Wenn ich Nachtschicht habe, war es also unmöglich dass mich mein Partner besucht, denn wenn ich schlafe, kann er ja nichts machen in dem Raum, weil mich jede Bewegung und jedes Licht gleich aufwecken würde. In der neuen Wohnung steht er einfach auf und geht ins Wohnzimmer. Dort kann er machen was er will, das stört mich dann nicht.

Dennoch…. auch das ist keine Ausgabe, die ich unbedingt machen müsste.

So plagt mich ein wenig…. nicht das schlechte Gewissen, aber wie nennt man das? Ich habe Angst Geld aus dem Fenster zu werfen. Geld das ich lieber sparen sollte, damit ich irgendwann einmal etwas früher in Rente gehen kann. Oder mir ein unabhängiges Leben leisten kann. Stattdessen gebe ich Geld aus für „Spass“ und Bequemlichkeit.
Und ob mein harter Job es rechtfertigt dass ich Geld irgendwie dennoch aus dem Fenster werfe? Dennoch bin ich darauf angewiesen auch mal entspannen zu können und nicht immer auf meine verfluchten Schichten zu achten, wenn ich Besuch von meinem Partner bekomme.

Vielleicht sollte ich weniger nachdenken und mehr genießen 🙂

Finanziell unabhängig

Irgendwo auf einem Blog habe ich eine Blogparade gesehen. Die lief glaube ich im letzten August, und da ging es darum was man tun würde, wenn man finanziell unabhängig wäre.

Zwar ist die Blogparade schon lange vorbei, aber die Gedanken schwirren mir dennoch im Kopf herum.

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In meiner jetzigen Situation würde ich ehrlich gesagt ganz klar erst mal aufhören zu arbeiten. Nicht weil ich faul bin, oh nein. Aber mein Job saugt das letzte bißchen Energie aus mir heraus. Es ist Knochenarbeit. Schichtarbeit und Wochenendarbeit kommen zur schweren körperlichen Arbeit noch dazu. Dies mache ich nun schon seit vielen Jahren, und in all der Zeit hat sich einfach ein Schlafdefizit aufgebaut, inklusive Energiemangel.

Ja, ich wäre also einer der wenigen, die den Job hinschmeißen würden.

Doch langweilig würde es mir nicht werden. Hätte ich Kohle übrig für meine Hobbies, dann würde ich mir mindestens drei oder vier Lehrer holen, die mir nicht nur meine Instrumente wieder näher bringen würden, sondern mich auch in Sachen Tanz und Poi unterrichten würden. Ich glaube damit könnte ich gut mehrere Jahre füllen, um all das zu lernen und mich zu verbessern.
Ich würde außerdem Lehrer holen, die mir meine Lieblingssprachen beibringen. Und dann würde ich mit meinem Wohnmobil reisen und all die Sprachen ausprobieren. Ich glaube aber trotz Freiheit würde ich dennoch nur Eurpoa erkunden. Ist ja immerhin groß und aufregend genug 🙂 Ich möchte alle möglichen und unmöglichen Plätze sehen. In den Norden reisen und in den Süden.

Eventuell würde ich ein Buch schreiben. Oder mehrere. Ich habe viele Themen die mich interessieren, da ist sicher Stoff für ein oder mehrere Bücher drin.

Und vielleicht würde ich Workshops geben. Didgeridoo Workshops, Makrameeworkshops,…

Und ich hätte endlich mehr Energie für Sport. Radfahren und laufen, oder auch nur wandern. Workouts zuhause, oder draußen in der Natur.

Mit meinem Schmuck würde ich wohl nicht aufhören. Dazu stelle ich alles einfach zu gerne her. Leben kann ich davon nicht, auch wenn ich alle Zeit der Welt dazu hätte. Aber nebenher würde ich es auf jeden Fall weiter machen.

Langweilig werden würde mir nicht. Niemals vermutlich. Dazu gibt es zu viel zu lernen, zu entdecken und zu sehen.

Update

Was gab es so in letzter Zeit, und was hat mich beschäftigt?

Ich habe Erbsengrün gezogen und esse es stetig auf. Es hat wunderbar funktioniert und schmeckt auch großartig. Den Rest werde ich heute Abend als Salat essen. Dann ist warten angesagt, weil ich erst heute frische Erbsen ausgesäht habe. Leider habe ich in meinem einen Zimmer nicht so viel Platz, dass ich mehrere Aussaatschalen aufstellen kann. Zwei sind es momentan, und in der Zweiten ist Weizengras, das ich heute Abend durch den Entsafter jage. Ich habe mir ja den Hand-Entsafter geholt, weil ich keine Lust auf ein teures Gerät habe, das sich schwer reinigen lässt. Zwar dauert es nun lange, um ein Glas Saft zu bekommen, aber ich sehe es als Sport an 😉 Die Reinigung hingegen ist sehr einfach. Viel einfacher als bei meinem alten Gerät, das ich vor langer Zeit verkauft habe.
Mal schauen was ich in die dann frei gewordene Anzuchtschale packe. Eventuell wieder Weizen.
Ich habe überlegt in die kleine Küche ein Regal zu stellen. In der einen Ecke ist noch Platz, denn meist sitze ich sowieso nur alleine in der Küche. Mein Partner ist nicht so häufig hier, da uns viele Kilometer trennen und wir beide sehr viel arbeiten müssen. Das Regal müsste ich dann an den Platz anpassen, das ist aber sicher kein Problem, denke ich. Mal sehen.

Ansonsten beschäftige ich mich sehr viel mit Geldanlagen und Sparen. Auch wenn das nicht so ganz ins Thema meines Blogs passt, aber ich kann ja sowieso schreiben über was ich will, ist ja mein Blog 😉
Meine momentane Sparrate beträgt leider nur um die 20 Prozent. Das finde ich sehr wenig, immerhin verdiene ich recht gut. Vieles geht für Dinge drauf, die ich mir kaufe, weil… xyz. Utensilien für meine Schmuckkreationen zum Beispiel. Das ist ja ein kleiner Nebenerwerb (natürlich angemeldet), und meine Liste mit „muss ich ausprobieren“ Artikeln ist schon recht lang. Dazu kommt meine Musik. Da fehlt mir immer noch etwas Zubehör, den ich allerdings brauche um weiter zu kommen. Seit Jahren steht dieser Zubehör schon auf meiner Wunschliste, und ich werde mir dieses auch demnächst kaufen. Dennoch muss ich an meiner Sparrate arbeiten. Auch wenn man nur durch sparen niemals finanziell unabhängig wird, ist es gut sein Geld nicht zu verplempern. Irgendwann fällt mir schon was ein, wie ich das Geld vermehren kann. ETF’s schweben mir da vor, aber da ich davon noch gar keine Ahnung habe, belese ich mich erst mal weiter.

Dennoch stehen einige größere Ausgaben an, für die muss ich erst mal Ausgaben tätigen. Mein altes Wohnmobil braucht TÜV und einige Reparaturen, bevor es verkauft wird. Ich hoffe es wird nicht ganz so teuer. Das andere Wohnmobil braucht eine Solaranlage, denn das möchte ich auf meinen Reisen nicht missen. Eventuell kann ich das Geld vom Verkauf in die neue Anlage investieren. Soooo teuer wird sie natürlich nicht, also bleibt da auch eine gute Summe über, hoffe ich.
Mein altes Wohnmobil hat Solar, und es ist das Beste, wenn man wie ich gerne frei steht. Ich brauche das Fahrzeug hauptsächlich für Veranstaltungen, auf denen ich mit meiner Musik gebucht bin oder mit meinem Schmucksstand stehe. Auch wenn das nicht soooo häufig vorkommt, aber ohne Wohnmobil hätte ich gar keine Chance bei so etwas mitzuwirken. Meist gibt es bei Veranstaltungen nur einen Stellplatz auf einem normalen Parkplatz oder einer Wiese, ohne Stromanschluß. Zwar bin ich recht sparsam und lasse keine tausend Verbraucher laufen, wenn ich dann abends im Wohnmobil bin, aber so kann ich wenigstens ohne Probleme mein Handy, Kamera oder sonstiges laden, ohne mir Gedanken machen zu müssen.
Erst sollte es ein Faltmodul werden, aber nachdem ich mal Preise verglichen habe und irgendwann eh eine feste Solaranlage möchte, ist es total unlogisch sich erst ein relativ teures Faltmodul zu kaufen, nur um dann ein Jahr später noch mehr Geld für eine feste Anlange auszugeben. Dann kann ich das auch gleich richtig machen.

Ein weiteres Thema ist Sport. Gestern habe ich eine recht lange Radtour gemacht. Es waren ca. 23 Kilometer, doch recht gut dafür, dass ich vorher in den Wochen kaum etwas machen konnte. Meine Energie war einfach zu weit unten, ich habe viel geschlafen, und draußen das Wetter hat auch nicht gerade dazu eingeladen etwas zu tun. Heute tut mir mein Hintern weh, der Sattel scheint einfach nix für mich zu sein. Eventuell laufe ich nachher noch mal eine kurze Strecke, denn morgen und übermorgen habe ich zwei Termine, und ich glaube danach bin ich entweder zu müde für Sport, oder es ist schon zu spät. Da ich Frühschicht habe, muss ich gegen 4:45 aufstehen, und mein Tag endet meist schon zwischen 19 und 21 Uhr, sonst komme ich nicht aus dem Bett um diese schreckliche Uhrzeit.

Und ich bin weiterhin dabei Dinge wegzugeben und auszusortieren, auch wenn immer mal wieder etwas den Weg in meine Wohnung findet. So eine Actioncam und ein Buch. Die Kamera hat nicht wirklich viel gekostet, die habe ich mir geholt um im Sommer ein paar Aufnahmen beim Kayakfahren zu machen. Die Kamera hat ein wasserdichtes Gehäuse. Mir ist das lieber so, als das ich ein Gehäuse für meine ältere aber gute Kamera kaufe, wo man sich nie sicher ist ob das Ding nun auch dicht ist. Bevor ich das gute Stück ruiniere, nehm ich lieber eine neue aber günstige Kamera her. Der erste Test beim Radeln gestern war ganz gut. Sie macht schöne Bilder. Zwar nur bewegt, aber das macht nichts. Wenn ich Fotos haben will, kann ich mir einfach Standbilder rausziehen.
Dafür geht heute etwas Deko weg (hab sie verschenkt), und eventuell geht sogar ein ganzer Karton Krams endlich weg. Ich möchte den Karton mit Flohmarktartikeln gerne gegen etwas zu Essen tauschen, mal sehen ob sich jemand findet.

Ja, das sind so die Dinge die mich beschäftigen. Ziemlich viel wenn man bedenkt dass ich außerdem noch sehr viel arbeite. Aber zuhause kann man ja nicht nur herumsitzen und fernsehen 😉 Ich habe außerdem gar keinen Anschluß mehr, und das ist gut so. Braucht man echt nicht.

Bis demnächst 🙂

Zweifel

Einerseits freue ich mich sehr über den Frühling, der schon an Anrollen ist. Wildkräuter. ENDLICH frisches Grün.

Andererseits kenne ich momentan keinen einzigen Platz, an dem man „sicher“ sammeln kann…. Mein einziger Giersch-Sammelplatz ist leider auch Hauptwohnsitz von Mäusen. Da habe ich vor zwei Jahren noch gedankenlos gesammelt, bis ich mir dann gedacht habe, dass das ja doch ein wenig gefährlich ist.

Denke ich da zu viel? Ich wasche meine Kräuter immer, und ich sehe überall im Internet Menschen, die ihre Wildkräuter einfach ungewaschen essen. So sollte es ja auch sein, aber dennoch ist das gefährlich. Oder nicht? Hantaviren, Fuchsbandwurm,…. Beim Fuchsbandwurm scheiden sich die Geister. Viele sagen, die Chance an so etwas zu erkranken ist extrem gering. Andererseits kannte ich eine, die den Fuchsbandwurm hatte, und so wie sie wollte ich eigentlich nicht enden. Sie war stark pflegebedürftig und konnte nichts mehr ohne fremde Hilfe. Das schreckt ab.

Ich bin da hin- und hergerissen. Ich WEISS dass diese Kräuter mir eine Menge Energie liefern, und ich lechze regelrecht danach, nach diesem langen Winter. Doch all diese anderen Dinge schrecken mich ab.

Kann man denn noch sammeln?
Wie lange und ausgiebig muss ich meine Kräuter waschen, damit sie „sauber“ sind?
Was muss ich beachten?

Eventuell lege ich eine kleine Wildkräuter-Ecke im Garten an. Da können zwar noch Katzen und andere kleine Tiere hin, auch der Fuchs, aber die Chance ist geringer als genau neben dem Waldrand.

Gute Verbesserung

Gute Verbesserung wünsche ich mir. Ich arbeite an mir, aber irgendwie will es nicht so klappen wie beim ersten Anlauf mit Rohkost. Immer kommt mir was dazwischen. Schokolade und Lakritz zum Beispiel 😉

Aber ich gebe nicht auf und arbeite weiter an mir.

Helfen tun mir dabei auch die Videos von Raw Future, die ich momentan sehr gespannt verfolge, weil sie mit Rädern auf dem Weg in den Süden sind. Und wenn die es schaffen bei so viel Sport sich roh und vegan zu ernähren, dann wird es auch bei mir (wieder) klappen.
Die Videos sind sooooo viel besser als fernsehen, echt mal! Ich bin schon seit Jahren kein Fan von TV mehr, die Werbung und alles geht mir tierisch auf die Nerven. Mein Antennenkabel ist gekappt, und ich vermisse nichts.

Heute war ich im Bio Supermarkt, habe mir frische Äpfel besorgt für meinen Saft, und allerlei Körner um eigene Sprossen zu ziehen. Auf meiner Fensterbank wachsen schon Erbsen und Emmer, das möchte ich gerne entsaften, wenn alles reif ist.

Ich möchte gar nicht zu 100% Rohkost essen, so 95% würden mir schon reichen. Langsam taste ich mich (wieder) heran.

Und nun schaue ich weiter Videos, denn die ersten drei Videos der Radtour habe ich noch nicht gesehen 🙂

Ungesundes Arbeitsleben

Die letzte Woche war ich krankgeschrieben. Eine Erkältung hat mich geärgert, wollte aber irgendwie nicht so recht raus.
Die Zeit zuhause habe ich dann genutzt, um meine Ernährung zu optimieren. Zumindest ein wenig.

Mir ist aufgefallen dass das Arbeitsleben, wenn man nicht gerade einen Teilzeitjob hat oder selbstständig ist, nicht gerade förderlich für die Gesundheit in Sachen Ernährung ist.

Zuhause hatte ich alle Zeit der Welt um mir mein gesundes Essen vorzubereiten. Ich konnte mir frisch einen Saft pressen, meinen Salat vorbereiten, und alles in meiner eigenen Geschwindigkeit essen.

An der Arbeit haben wir nur einen richtig ekligen Kühlschrank, der immer voll von Zeug ist, das teilweise schon lebt. Da möchte ich nichts reinstellen, auch nicht mit Deckel. Also steht mein Salat meist ungekühlt herum, was besonders im Sommer nach einigen Stunden den Salat schon recht welk aussehen lässt. Auch habe ich immer das Problem, dass meine Behältnisse manchmal nicht ganz dicht sind, so muss ich beim Tragen aufpassen dass nichts ausläuft, und auch muss ich einen sicheren Platz finden, wo ich die Box(en) hinstellen kann, ohne dass jemand sie runterwirft oder so verschiebt, dass trotzdem alles ausläuft.
Zum Essen haben wir nur eine halbe Stunde. Wie zur Hölle soll man da genügend Rohkost in sich rein schlingen, dass es für die ganze Arbeitszeit ausreicht? Zwischendrin essen ist auch nicht ganz so einfach.

Die Pausenzeiten sind außerdem nicht meine wirklichen „Ess-Zeiten“. Bis endlich Pause ist, habe ich oft genug schon so einen riesigen Kohldampf, dass ich meist schon den Snackautomaten aufgesucht und Schokolade in mich reingestopft habe….

Ja, vermutlich habe ich einfach einen unpraktischen Job. Aber was soll man machen? Jobs wachsen nicht auf den Bäumen, und eine Umschulung in meinem Alter ist nicht mehr drin 😉 Aber ich denke es geht nicht nur mir so.
Bei mir muss es was sein, das ganz schnell viel Energie bringt, und das ist meist ein belegtes Brot oder sowas. Oder ich habe kein Brot dabei, und dann hol ich mir einen ungesunden Schokoriegel, wenn es zur Pause noch ewig hin ist.

Und dann sind da natürlich noch die Blicke und Sprüche der Kollegen. Mittlerweile habe ich mich in der Pause so zurückgezogen, dass nur noch selten jemand über mich stolpert, wenn ich esse. Kollegen, die nur „Hausmannskost“ mögen, und „Was der Bauer nicht kennt…..“ sind mir schon zu Anfang so auf die Nerven gegangen, dass ich es nicht mehr ertrage, mit ihnen zusammen im Pausenraum zu essen. Immer diese dummen Sprüche wie „Ess mal ein ordentliches Schnitzel….“ und wie man sie alle kennt; ich konnte NIE in Ruhe essen, ohne dass es kommentiert wurde.

Nun hatte ich eine Woche, um RICHTIG zu essen, in meiner Geschwindigkeit, mit meinen Lieblingslebensmitteln, ohne schon halb verhungert zu sein, und ohne Schokolade in mich rein zu stopfen. Sehr schade dass diese Woche nun schon wieder rum ist….. Mal sehen was die nächste Woche bringt. Ich versuche mehr vorzubereiten, aber das Brot muss mit, sonst hol ich mir aus Verzweiflung wieder Schokolade 😉
Doch für heute und morgen gibt es noch mal frischen Saft 🙂